3. Mendelsche Regel

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Zweifelsohne am kompliziertesten ist die 3. Regel von Gregor Mendel, die da lautet:’ Kreuzt man in einem dihybriden, dominant-rezessiven Erbgang die Individuen der F1-Generation untereinander, so spalten sich die Merkmale der Nachkommen der F2-Generation im Zahlenverhältniss 9:3:3:1 auf, wobei die Gene unabhängig von einander neu kombiniert werden.’

Voraussetzung für diese Regel ist, dass die Gene für die betreffenden Merkmale auf unterschiedlichen Chromosomen liegen. Dies unterstreicht das große Glück Mendels bei seinen Experimenten mit Erbsen, da diese zufälligerweise in ihren Eigenschaften Erbsenfarbe und -form eben nicht auf einem Chromosom liegen und somit dieser Regel gehorchen.

Wenn ihr testweise anhand eines Kreuzungsquadrates versucht die Regel zu simulieren, werdet ihr feststellen, dass zwei neue, reinerbige Geno- und somit auch Phänotypen in der F2-Generation entstehen. Da wir hier gerade von Kreuzungsquadraten sprechen, macht euch unbedingt klar, dass auf den Achsen jeweils keine Genotypen, sonden nur die Gameten notiert werden. Das wird gerade in Transferaufgaben gerne falsch gemacht.

Hier geht’s zur ersten Regel von Mendel, und hier zur zweiten.

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