Adverbien

Adverbien – Eine Wortart, die gerne mal mit Adjektiven verwechselt wird und auch sonst eher für Unklarheiten sorgt.

Adverbien werden auch Umstandswörter genannt, da sie  Ort, Zeit, Grund oder Art und Weise eines Satzes angeben. Außerdem sind sie  nicht deklinierbar. Zum Beispiel das Adverb “Heute” lässt sich nicht weiter verändern in seiner Form, wohingegen das Adjektiv “Schön” gesteigert werden kann (schön, schöner, am schönsten) oder sich an den Genus des Nomens anpasst (schöne Frau, schöner Mann usw).

Außerdem lassen sich Adverbien in in verschiedene Typen unterteilen, je nachdem, ob sie Angaben über Ort, Zeit, Grund oder Art und Weise machen. Wir unterscheiden zwischen Lokaladverbien (Ort), Temporaladverbien (Zeit), Kausaladverbien (Grund) und Modaladverbien (Art und Weise).

Kommen wir nun zu der Stellung im Satz. Adverbien können a) am Satzanfang oder b) in der Satzmitte stehen.

Im Fall a) ist es wichtig zu beachten, dass sich der Satzbau ändert und zwar tauschen das Subjekt und das finite Verb ihre Positionen.

Im Fall b) muss man darauf achten, dass das Adverb nicht vor einem Akkusativobjekt, aber hinter einem Dativobjekt stehen kann. Außerdem nicht unmittelbar vor Pronomen, aber direkt hinter dem finitem Verb (sobald kein Objekt im Satz)

Zuletzt ein Beispiel:

Gestern war ich schwimmen. -> Temporaladv.

Dort hinten steht das Buch -> Lokaladv.

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