Datierung von Fossilien, Radiocarbonmethode

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Fossile Funde bringen den Evolutionsbiologen nicht sonderlich viel, wenn man nicht bestimmen kann, wie alt die Fossilien sind. Für eine solche Altersbestimmung eignen sich sowohl geologische, als auch physikalische Methoden. Bei der geologischen Variante untersucht man die Erdschicht, in welcher man das Fossil gefunden hat. Besonders günstig ist dabei, wenn man neben dem zu untersuchenden Fossil auch Leitfossilien findet. Das sind Fossilien, die zu einer bestimmten Epoche des Erdzeitalters existierten, und somit schonmal eine gute zeitliche Schätzung für das neue Fossil liefert.

Meist noch exakter sind physikalische Methoden zur Altersbestimmung. Eine davon ist die sog. Radiocarbonmethode. Hierbei nutzt man den radioaktiven Zerfall des Kohlenstoffisotops 14C mit der exakten Halbwertszeit von 5770 Jahren. Man entnimmt also eine Probe und untersucht darin, in wie weit sich das Verhältnis von 12C zu 14C relativ über die Jahre verändert hat. Mit Hilfe der Halbwertszeit kann dann das Alter auf wenige Jahre genau ermittelt werden.

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