Evolutionstheorie – Darwin – Lamarck

Der Naturforscher Charles Darwin umreiste Mitte des 19. Jahrhunderts die halbe Welt, unter anderem um der Frage nachzugehen, warum sich bestimmte Arten im Laufe der Zeit durchgesetzt haben und andere wiederum gescheitert sind. Aus den Erkenntnissen seiner Reisen leitete er die Evolutionstheorie bzw. die Selektionstheorie ab, welche 1859 in seinem bedeutendsten Werk “On the Origin of Species by Means of Natural Selection” veröffentlicht wurde.

Seiner Vorstellung von Evolution nach konkurrieren die einzelnen Populationen um Ressourcen, wobei nur die stärksten Individuen zur Fortpflanzung gelangen, und so ihre vorteilhafte Konstitution (Darwin wusste noch nichts von Genen) an die nächste Generation weitergeben. Diese sorge dann in Laufe der Generationen für einen Artwandel, bzw. für ein verschwinden der Arten, die den “struggle for live” verloren haben.

Lamarcks Vorstellung von Evolution war hingegen eine ganz andere. Für ihn entscheidet der Gebrauch/ Nichtgebrauch von Organen, ob diese an die folgende Generation verstärkt oder schwächer vererbt werden, d.h. nach Lamarck bedeutet Evolution eine aktive Anpassung an Umweltbedingungen.

Die wissenschaftlichen Erkenntnisse in den beiden darauf folgenden Jahrhunderten geben Darwin Recht, und können Lamarcks Ansatz nicht belegen.

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