Nachkriegsliteratur

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Die Nachkriegsliteratur (ab 1945)

Diese Epoche ist – wie schon der Name verrät – durch die Nachkriegsjahre geprägt. Das heißt in der Literatur wurden die Erfahrungen des Krieges, der Not und der Heimkehrer verarbeitet.

Die Epoche wird oft auch als “Trümmerliteratur” und “Kahlschlagliteratur” bezeichnet. Der Begriff „Trümmer“ steht hierbei auch für die zerstörten Ideale und Utopien, die Wirklichkeit des Krieges und die Erfahrungen zwischen Tod und Überleben

Die Sprache wollte man von ideologischen Verformungen des Faschismus befreien. Außerdem hatte man ein starkes Bedürfnis nach der Wahrheit, sodass sich die Themen vor allem auf Alltagsszenen konzentrierten und die Sprache eher nüchtern und sachlich gehalten wurde.

Die Autoren waren gespalten: entweder Verarbeitung der NS-Diktatur oder dessen Verdrängung

Außerdem gab es eine Kontroverse zwischen Innerer Emigration und Exilliteratur.

Wer war die “Gruppe 47″ ?

Ein Netzwerk von Autoren und Verlegern, die sich einmal jährlich für 3 Tage zu einer Versammlung getroffen haben. Eingeladene Nicht-Mitglieder konnten dann ihre noch nicht veröffentlichte Werke vorstellen.

Schlüsselbegriffe fürs “Hirnkasterl” :

Trümmerliteratur; Vergangenheitsbewältigung; Gegenwartskritik; Neugewinnung der Sprache; Absurdität der Welt; Ende der Geschichte; Postmoderne

Wichtige Autoren und Werke:

Autoren: Wolfgang Borchert, Heinrich Böll, Paul Celan, Max Frisch, Günther Eich, Johannes Becher

Werke:

„Draußen vor der Tür“ Wolfgang Borchert

„Wanderer kommst du nach Spa“ Heinrich Böll

„Züge im Nebel“ Günther Eich

„Heimkehr“ Johannes Becher

-> Wie immer findest du im Lernvideo alles kompakt erklärt und übersichtlich dargestellt!