Die Weimarer Klassik

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Die Weimarer Klassik (1786-1805)

ist eine Zeit der beginnenden Frühindustrialisierung, der Französischen Revolution und der Krise des europäischen Feudalsystem.

Als klassisch gilt die Dichtkunst der griechisch-römischen Antike. Auerdem spricht man von einer Sehnsucht nach moralisch & ästhetisch kultivierter Welt.

Literatur der Weimarer Klassik

1. Dichter der Klassik hatten die Idee einer Kultivierung und Ästhetisierung der Welt.

2. Literatur gibt sich betont apolitisch jedoch herrscht ein intensives Nachdenken über das Verhältnis zwischen Kunst, Politik & Gesellschaft.

Aufgabe der Kunst: Beschreibung menschlicher Idealzustand

Der Dichter = Individuum (d.h.: soll sich nicht politischen Richtungen anschließen sowie keine Auftragsabreit König)

3. Literatur als zweckfreier Raum ästhetischer Erfahrung & Darstellung des Ideals

-> Schiller plädiert für eine mit Freuden gelebte Sittlichkeit

-> „Schöne Seele“: harmonische Versöhnung von Pflicht & Neigung, Sinnlichkeit und Vernunft

-> Durch ästhetische Erziehung veredelter Mensch

Wichtige Autoren:

Friedrich Schiller, Johann Wolfgang von Goethe, Friedrich Hölderlin, Heinrich von Kleist

Wichtige Werke:

Drama:

„Iphigenie auf Tauris“ Goethe

„Maria Stuart“ Schiller

Roman:

„Wilhelm Meister“ Goethe

Lyrik:

Schillers und Goethes Ideenballaden

Hölderlins Oden

Literarisches Zentrum: Weimar

Schlüsselbegriffe fürs “Hirnkasterl” : Harmonie zwischen Pflicht und Neigung, ästhetische Erziehung, Humanität, Charakterschönheit, Anmut und Grazie

Zu den anderen Epoche der deutschen Literatur gelangst du hier.